Neue Perspektiven
Die Pfarrgemeinderatswahlen an diesem Wochenende finden zweifellos unter besonderen Vorzeichen statt. Der Rückgang der Gemeinden, der Priestermangel und die Veränderungen der pastoralen Strukturen – all das wurde in den letzten fünf Jahren fast überall in mehr oder weniger dramatischer Weise erfahrbar.
Es war eigentlich von vorneherein klar, dass diese Entwicklungen nicht gänzlich ohne Folgen für die Pfarrgemeinderatswahlen bleiben würden – sprich: dass die Suche nach Kandidatinnen und Kandidaten vielerorts schwieriger und mühsamer verlaufen würde als früher. So ist es auch gekommen.
Auf der anderen Seite steht allerdings die Tatsache, dass trotz der benannten Probleme bistumsweit immer noch knapp 10000 Kandidatinnen und Kandidaten zur Verfügung stehen. Eine beeindruckende Zahl, die zeigt, dass viele, sehr viele Frauen und Männer bereit sind, sich zu engagieren.
Sie brauchen auf doppelte Weise Unterstützung: Zum einen durch eine gute Wahlbeteiligung, die signalisiert, dass ihr Engagement wertgeschätzt wird. Zum anderen aber auch dadurch, dass ihnen von Seiten der Bistumsebene neue Wege und Perspektiven aufgezeigt werden für eine lebendige Kirche vor Ort.
Autor: Michael Winter
Artikelübersicht des Konradsblatts Nr. 11 vom 14.03.2010
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